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Stefanie Kremser


 "Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt."

Wilhelm Busch

vita


Stefanie Kremser wurde am 6. Dezember 1967 in Düsseldorf geboren und wuchs in São Paulo, Brasilien in einem Deutsch-Bolivianischen Elternhaus auf. Im Alter von zwanzig Jahren zog sie nach München, um an der Hochschule für Fernsehen und Film „Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik“ zu studieren.
Stefanie Kremser lebt in München und Barcelona.


drehbücher


2017 ÜBER WASSER HALTEN - Co-Autor - Degeto - Regie: Jochen Freydank

2017 HERREN - frei nach dem Roman GENTS von Warwick Collins - BR - Regie: Dirk Kummer

2010 TATORT - UNSTERBLICH SCHöN - BR - Regie: Filippos Tsitos

2009 POSTKARTE AUS COPACABANA - Schreibe mir - Postkarten nach Copacabana - Regie: Thomas Kronthaler - Kinofilm

2007 TATORT - KLEINE HERZEN - BR - Regie: Filippos Tsitos

2004 TATORT - SECHS ZUM ESSEN - BR - Regie: Filippos Tsitos

2002 TATORT - WOLF IM SCHAFPELZ - BR - Regie: Filippos Tsitos


veröffentlichungen


2014 DER TAG, AN DEM ICH FLIEGEN LERNTE - Kiepenheuer & Witsch

2011 DIE TOTEN GASSEN VON BARCELONA - Roman - Kiepenheuer & Witsch

2000 POSTKARTE AUS COPACABANA - Roman - Piper Verlag


romanverfilmungen


2009 POSTKARTE AUS COPACABANA - Schreibe mir - Postkarten nach Copacabana - Kinofilm


dokumentarfilm
1993   ODE AN SÃO PAULO - auch Regie - Film- und Teleclub-BR
1993   São Paulo International Film Festival
1993   Reihe des Brasilianischen Films München
1994   Internationales Dokumentarfilmfest, München
1994   Bayrisches Fernsehen

1991   SAN PAOLO E LA TARANTOLA - Regie mit Edoardo Winspeare - HFF
1991   In Apulien wird der Film zum "Kultfilm"
1991   São Paulo International Film Festival
1992   Internationales Dokumentarfilmfest, München - nominiert als bester Film
1993   New York St. Nicholas Festival
2000   Festival Archipelago, Rom
2004   Festival Images, Vevey
2009   Festival Corto Dorico, Ancona

1990   HIN UND HER - Regie mit Margit Ruile - HFF
1990   Filmfest Leipzig

preise | auszeichnungen


2008   Grimme Preis 2008 - Nominierung für TATORT - KLEINE HERZEN
2003   Casa Baldi - Aufenthaltsstipendium in Olevano Romano bei Rom -
           vergeben vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht, Wissenschaft
           und Kultur für die Arbeit am zweiten Roman
2001   Ledig House - fellowship for writers in Ghent, New York - für die Arbeit am
           zweiten Roman
1999   Literarisches Colloquium Berlin - Stipendium vergeben vom Berliner Senat - für die
           Arbeit am Roman POSTKARTE AUS COPACABANA

pressestimmen
Roman: DIE TOTEN GASSEN VON BARCELONA
"Stefanie Kremser beeindruckt mit klangvoll poetischer Sprache." Sächsische Zeitung

"Ein Krimi, der leichtfüßig eine ganz andere Seite Barcelonas zeigt, als die sonst den Touristen sich offenbarende. Eine neue Ermittlerin, die durch ihre Selbstkritik, ihren Humor, und ihre Verletzlichkeit das Herz der Leser gewinnt. Von der in Barcelona und München lebenden Autorin wird man nach diesem Debüt sicher noch mehr hören. Und das ist gut so."
WDR5

"Ein grandioser Krimi-Erstling. Stefanie Kremser präsentiert einen Krimi, der zwar in Spanien angesiedelt ist, der aber alles andere ist als Pinien, Palmen, Tapas und Tortilla. Sie gewährt uns einen nackten, ungeschminkten Blick auf ein überaus trauriges Kapitel spanischer Kultur. Und sie tut das auf eine umwerfend lakonische Art, sie macht es mit einer so bildreichen, empathischen Sprache, dass man sich mit ihr empören möchte."
Krimikolumne FOCUS Online

TATORT - Unsterblich schön
"Ein mitreißendes Ensemble-Stück zwischen Krimikomödie, Gesellschaftssatire und Groteske." Nordseezeitung

"Tragisch und komisch ist es, wie die Schönen und Reichen von München hier ihren Kampf gegen das Altern führen, den sie am Ende immer nur verlieren können. Der Regisseur Filippos Tistos und die Drehbuchautorin Stefanie Kremser, die zuvor schon mit "Sechs zum Essen" und „Kleine Herzen“ einige der formal stärksten "Tatort"-Episoden des BR geliefert haben, finden für ihre Parade echter oder vermeintlicher Best-Ager genau den richtigen Tonfall. Die Melancholie über die unwiederbringliche verloren gehende Jugend und die Aggressivität des Anti-Falten-Geschäfts sind fein austariert."
taz

"Und was machen Batic und Leitmayr? Sie verhören. Mehr passiert nicht. (...) es gibt ein paar Rückblenden, doch Bewegung entsteht durch die Dialoge. Was da angeboten wird, ist viel. 'Auch Männer haben ihr Verfallsdatum', sagt die Schokoladenfrau anfangs. Der ganze Rest dreht sich um Vergänglichkeit, und das muss man erst einmal aushalten."
Süddeutsche Zeitung

"Stefanie Kremser (...) darf man ganze Arbeit bescheinigen: So witzig mit den Klischees von Schönheit und ewiger Jugend zu spielen, dazu gehört etwas."
F.A.Z.

"Der spektakulärste Mord in der Tatort-Geschichte!"
BILD
"Ein großartiger Film ... So eindringlich und leise kam ein Krimi der Wirklichkeit selten nahe."
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG

"Regisseur Filippos Tsitos... und Drehbuchautorin Stefanie Kremser haben hier einen ganz stillen, leisen Fernsehfilm geschaffen, in dem nur wenig Äußerliches passiert... In filmischen Minimalismus, ohne jeglichen Aufwand. Das hat etwas Bewegendes. Etwas Schockierendes."
"Director Filippos Tsitos and screenwriter Stefanie Kremser have created an extremely silent, quiet Television film, where apparently nothing much happens... in cinematographical minimalism, without any effort. This has something moving. Something shocking."
DER TAGESSPIEGEL

"Das ist die Klasse dieses bemerkenswerten Drehbuchdebüts: das ausbalancierte Spiel der Bilder und Abbilder, der Dinge - und der Dinge dahinter."
"This constitutes the class of this remarkable screenwriter's debut: the balanced game between images and reflections, of things - and things behind."
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

TATORT - Sechs zum Essen
"Stefanie Kremser muss ein außergewöhnlich gutes Drehbuch geschrieben haben, weil ihre Charakterstudien und das Kammerspiel der Kommissare außergewöhnlich gut sind."
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

"Endlich gibt es wieder einen Münchener Tatort. Und abgesehen davon, dass die Münchener Tatorte sowieso die besten sind, abgesehen davon ist dieser so fein, so dezent, so wenig blutig - dafür raffiniert."
"Finally another Tatort from Munich. And apart from the fact that the Tatorts from Munich are the best, apart from that: this one is so delicate, so subtle, with so little blood - but all the more sophisticated."
FRANKFURTER RUNDSCHAU

Kinofilm: SCHREIBE MIR - POSTKARTEN NACH COPACABANA
"Eine bezaubernd humorvolle Geschichte über die Macht des Glaubens."
"... a charming, funny story about the power of faith"
FINANCIAL TIMES Deutschland

"Manchmal vielleicht braucht es einfach solche Filme. Überaus besonnte, fantasieverliebte...Filme für zwischendurch ... Absackerfilme für späte Sommerabende, sündhaft süß wie, sagen wir, eine Coupe Copacabana für zwei Personen mit einer kandierten Kirsche obendrauf – so groß wie ein bayerischer Semmelknödel."
DER TAGESSPIEGEL

Roman: POSTKARTE AUS COPACABANA
"Das ein Debütroman nichts Tastendes, Verschwommen-Vages an sich haben muss, beweist Stefanie Kremser. Mit sicherem Gespür für sprachliche Valeurs erzielt sie ausdrucksstarke Wirkungen. Wie souverän Vergangenheit und Gegenwart in eins gefügt sind, reflektieren die von Kindheit an präsenten Eindrücke jener indianischen Mythenwelt, die diesem Buch voll Anmut, Witz und Ironie sein unverwechselbares Kolorit, geheimnisvolles Rätselmuster geben. Klare Konturen, eine dichte Sprache: ein bemerkenswert gelungener Debütroman.“
SÜDWESTRUNDFUNK - Erika Deiss

"Eine wunderschöne, geheimnisumwobene Familiengeschichte."
HR2 Buch-Tipp

"Durch magische Bilder und eine zärtliche Sprache besticht dieses Debüt über drei Heldinnen, die sich sehnen, aber nicht recht wissen, wonach."
BRIGITTE

"Stefanie Kremser erzählt ... wie ein Meister des surrealistischen Romans."
WELT AM SONNTAG

"Ein Roman voller Wunder."
BUCHJOURNAL

"So lebendig und feinsinnig geschrieben, lernen wir ein Stück Südamerika kennen und schätzen."
BUCHKULTUR

"Ein Lebensgefühl, an dem man von der ersten bis zur letzten Seite gern teilnimmt."
LEHMKUHL

"Mit sicherem Gespür für sprachliche Valeurs erzielt sie ausdrucksstarke Wirkungen... Klare Konturen, eine dichte Sprache: ein bemerkenswert gelungener Debütroman."
SWR2 Buch-Tipp

"Wer am Ende atemlos verfolgt hat, wie eine Postkarte aus Bayern zum plätschernden See wird, der wünscht sich mehr - mehr von Stefanie Kremser."
FRANKFURTER RUNDSCHAU

"Stefanie Kremser té aquesta habilitat de convertir en normal allò que és excepcional."
"Stefanie Kremser besitzt die Fähigkeit, das Außergewöhnliche in etwas Selbstverständliches zu verwandeln."
Kulturmagazin TIME OUT Barcelona

"Plé de subtileses i petits detalls a subratllar ... amb aquest toc tan personal que han tingut escriptors de primera com Manuel Puig i Laura Esquivel."
"Scharfsinnig und gespickt mit kleinen Details... mit dieser persönlichen Note, die erstklassige Autoren wie Manuel Puig und Laura Esquivel ausmachten."
Tageszeitung AVUI Barcelona

"Un relat lúcid, escrit amb deliciosa ironia."
"Eine nüchterne Erzählung, geschrieben mit köstlicher Ironie."
Tageszeitung EL PAÍS Barcelona

„Those who followed, breathtaken, how a postcard from Bavaria transformes itself into a splashing lake, want more – more from Stefanie Kremser“
FRANKFURTER RUNDSCHAU

"With a delicious irony"
Tageszeitung EL PAÍS Barcelona

"Stefanie Kremser has the ability to transform the extraordinary into something natural"
Kulturmagazin TIME OUT Barcelona

„She achieves an expressive impact with this positive feeling for linguistic values... a book full of grace and humour.“
RADIO SWR2

www.stefaniekremser.de


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